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Rainer Treppte
| Geburtsdatum |
15.04.1959 |
| Geburtsort |
Dresden
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Wohnort
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Immenstadt/Allgäu
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Erlernter Beruf
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Werkzeugmacher Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
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Herausragende Begehungen
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Liste
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Geboren am
15.04.1959 in Dresden, machte ich meine ersten
Schritte am Fels mit 11
Jahren im Elbsandsteingebirge. In den folgenden
Sturm und Drang
Jahren bekam ich, durch die nicht gerade übliche
Absicherung in
den sächsischen Kletterrouten, die Voraussetzungen für
meine späteren alpinen Erfolge. Anfang der 80' er
Jahre war ich
Mitglied der Nationalmannschaft Alpinistik in der
DDR.
Seit 1985 lebe
ich in Immenstadt im
Allgäu. Mein Beruf ist Werkzeugmacher. Im Jahr
1985 nach meiner
Übersiedlung ins Allgäu und den damit verbundenen
Schwierigkeiten konnte ich endlich große
Alpenrouten klettern.
Viele Extremklassiker wie der
"Weg durch den
Fisch" IX- an der
Marmolada, die
"Nordwand" an
der Les Droites, den
"Walkerpfeiler" an der
Grandes Jorasses oder die
"Direkte Americane"
VII + an der Petit Dru (alle in
Chamonix/FRA) sind
Bestandteil meiner
Alpinerfahrung.
Fitz Royal,
Patagonien |
Aber auch in den großen
Gebirgen außerhalb Europas hinterließ ich meine
Spuren.
So gelang mir 1998 mit
Michael Schafroth und Gunter Gäbel die erste Wiederholung der
modernen 1400m langen Extremroute "Royal
Flash" IX- am
Fitz
Roy und die
"El
Condorito" an
der Aguja-Exupery
im Sturm umtobten Patagonien.
Beide Routen sind von Kurt Albert und Bernd Arnold
erstbegangen.
Meine Erstbegehung
in den Lechtaler
Alpen
an der Roten Platte
Ostsporn konnte ich im Jahr 1999
fertigstellen. Es ist eine der schwierigsten
Routen im Gebiet der
Freispitze. In Anlehnung meines damaligen Alters
nannte ich sie Zone
40 und bewertete
die schwierigsten
Kletterstellen mit
9-
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Im Jahr 2000
konnte ich mit meinen Freunden Steffen Geißler und
Christian
Baum die dritte Begehung der extremen
Freikletterroute
"EternalFlame"
IX- am
6251m hohen Nameless
Tower
im Karakorumgebirge
(Pakistan) für mich verbuchen. Dieser Markstein der
modernen Himalaya-Kletterei,
von Wolfgang Güllich und Kurt Albert 1989
erstbegangen, gehört
sicher heute noch zu den schwierigsten Routen über
5000m auf der
ganzen Welt.
Schon im nächsten Jahr
2001 fuhr ich mit
Robert Jasper, Walter Hölzler und Jochen Schmoll
in den
Indischen Garhwal Himalaya. Wir
versuchten dort eine
Erstbegehung des Süd-West Pfeilers am
Bhagirathi III. Mit
seinen 6450m Höhe ist der
Bhagirathi schon allein eine
Herausforderung. Wir hatten uns aber zum Ziel
gesetzt ihn über
den direkten Weg des S-W Pfeilers zu erklettern.
Leider ist uns dies
nicht gelungen und wir mussten in ca. 6000m Höhe
wegen zu großer
Schwierigkeiten im Fels und schlechten Wetters,
aufgeben. Ein Film
welcher wärend dieser Expedition von Jochen
Schmoll gedreht
wurde kam danach im deutschen Fernsehen.
"Freedom", Matterhorn
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Meine und
Robert Jaspers Neutour
„FEEDOM“
M5+/7c/A2
in der Matterhorn
Nordwand vom
August des Jahres 2001gehört ausnahmslos zu den
schwierigsten
alpinen Unternehmungen der Alpen. Wir kletterten
fünf Tage
ununterbrochen im rechten Wandteil der Nordwand
des Matterhorns und
übernachteten in unserem Porterledge. Am fünften Tag
ereichten wir ziemlich ermüdet den Gipfel.
Im
Herbst 2002
erfüllte ich mir endlich einen Jugendtraum und
fuhr ins Yosemite
Valley.
Dort
gelangen mir so legendäre
Routen wie The
Shield
und Salathe am El
Capitan, oder
Astroman
und Seperate
Reality.
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2003 zog es mich
abermals in den Garhwal
Himalaya.
Der Bhagirathi
III
ging mir nicht aus dem Kopf und so konnte ich
meine zwei Schweizer
Freunde Simon Anthamatten und Urs Stöcker
begeistern die 1400m
hohe Westwand des Bhagirathi
III
auf der Katalanenroute
zu klettern. Trotz großer Kälte und Sturm gelang
uns die
dritte Wiederholung im Herbst 2003.
Im Frühjahr 2004
konnte ich mit Steffanie Spatz aus Greggenhofen
wiederum im Yosemite
Valley am
El
Capitan
die Routen „Zodiac“
und „The North
America Wall“
klettern.
In heimischen Gefilden
gelang mir am 11.09.04 nach Vorarbeiten die erste
Begehung meiner
Route „Tendenz
9“
an dem Ostsporn der
Roten
Platte im
Lechtal.
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"Supercrack", Indian
Creek/Utah
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Die
Schwierigkeit von mir angegeben mit
9-
muß sich aber erst noch bei einem kompletten
Rotpunktdurchstieg
bestätigen. Auf jeden Fall ist die Route eine
geniale Linie in
der teilweise stark überhängenden 240m hohen
Nordostwand
und sicher eine der schwierigsten Klettereien an
der Roten Platte.
2005 Karakorum
Pakistan
Expedition zum K7
2006
Yosemite
El
Capitan Zodiac
A2+/5.8 solo
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